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Mit Nationalrat Hansjörg Brunner zum Wandertag und Besuch beim HC Davos

Am Samstag, 18. August 2018, steht der nationale Wandertag der FDP CH in Davos auf dem Programm. Wanderer, Biker, aber auch Personen, die ohne körperliche Ertüchtigung einen abwechslungsreichen Tag in der Bündner Bergwelt verbringen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und spontan ins Gespräch mit eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern kommen möchten, sind herzlichst eingeladen. Für Nichtwanderlustige: Die Schatzalpbahn führt alle bequem auf den Berg. Wer sich auf dem Link: www.fdp.ch/sternwanderung anmeldet, wird rechtzeitig weitere Unterlagen (inklusive Wanderkarten) von der FDP CH erhalten.

Für Mitglieder der FDP Thurgau, organisieren wir eine gemeinsame Reise nach Davos und runden diese mit einem kleinen Rahmenprogramm ab. Nutzen Sie die Fahrt ins Landwassertal für einen Austausch mit unserem Nationalrat Hansjörg Brunner, nehmen Sie anschliessend kurz Einblick in das Stadion des HCD und lassen Sie sich vom langjährigen Captain des Rekordmeisters und heutigem Geschäftsführer, Marc Gianola (FDP Landrat), das Innenleben des legendären Hockeystadions erklären. Die Details entnehmen Sie der beiliegenden Einladung. 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung bis zum 15. Juli 2018 und stehen Ihnen für weitere Fragen jederzeit unter der Telefonnummer 071 672 17 20 oder 079 261 64 08 zur Verfügung.

Übrigens unser Nationalrat Hansjörg Brunner berichtet in seinem Newsletter regelmässig über seine Aktivitäten und informiert auf seiner Homepage über Aktuelles aus Bern: https://www.hansjoerg-brunner.ch/

Zum Anmeldeformular:

20180818 Wandertag FDP CH Rahmenprogramm FDP TG Formular zum Ausfüllen

Anders Stokholm wird neuer Fraktionspräsident

Anders Stokholm wird neuer Fraktionspräsident der FDP.Die Liberalen Thurgau. Der Frauenfelder Stadtpräsident ist von den FDP-Fraktionsmitgliedern einstimmig als Nachfolger von Carlo Parolari gewählt worden. Der designierte Fraktionspräsident gehört dem Grossen Rat des Kantons Thurgau seit 2016 an und war bereits von 2004 bis 2008 Mitglied der Thurgauer Legislative. In seiner neuen Funktion wird Anders Stokholm wieder der Parteileitung der FDP Thurgau angehören, in welcher er bereits von 2006 bis 2010 als Vizepräsident Einsitz hatte. Anders Stokholm tritt in die Fussstapfen von Carlo Parolari, der nach seiner Wahl zum Verwaltungsratspräsidenten der Thurmed AG seinen Rücktritt als Fraktionspräsident und Kantonsrat per Ende August 2018 eingereicht hat. Carlo Parolari hatte die Fraktion seit 2013 mit grossem Sachverstand und viel Engagement geführt. Parolaris Nachfolge im Kantonsrat wird Ruth Kern übernehmen. Die diplomierte Apothekerin hatte im Bezirk Frauenfeld bei den letzten Kantonsratswahlen das beste Resultat der Nichtgewählten erreicht. Ruth Kern, die während neun Jahren dem Frauenfelder Gemeinderat angehört hat, wird ihre Tätigkeit im Grossen Rat des Kantons Thurgau nach ihrer Vereidigung im September 2018 aufnehmen.

FDP verabschiedet Positionspapier und Resolution zur Europapolitik

Eine souveräne, erfolgreiche Schweiz braucht stabile Beziehungen zu den Nachbarn

Die EU ist der wichtigste Partner der Schweiz und die bilateralen Verträge garantieren uns eine massgeschneiderte Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten. Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren von der engen Verknüpfung profitiert – das soll auch so bleiben. Denn stabile Beziehungen mit der EU sind der beste Schutz gegen einen EU-Beitritt und auch gegen eine Abschottung. Heute haben rund 250 Delegierte der FDP.Die Liberalen in Airolo über die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des bilateralen Weges diskutiert. Sie haben das Positionspapier „Eckwerte einer selbstbewussten Europapolitik“ sowie eine Resolution zur Personenfreizügigkeit deutlich angenommen. Die Parolen für die Abstimmung vom 23. September 2018 hat die Partei bereits früher gefasst.

Der Gotthard steht wie kein zweiter Pass für eine starke, eigenständige Schweiz. Gleichzeitig symbolisiert er aber auch Offenheit und die intensive Verbindung zu unseren Nachbarn. Im Spannungsfeld zwischen Offenheit und Souveränität stand die heutige europapolitische FDP-Delegiertenversammlung in Airolo am Fusse des Gotthards. Dort haben sich heute rund 250 Delegierte eingefunden, um in Anwesenheit von Bundesrat Ignazio Cassis über die Zukunft der Europapolitik zu diskutieren.

Eckpunkte einer selbstbewussten Europapolitik
Die Schweiz ist mit ihren Nachbarn eng verknüpft und profitiert davon. Grundlage für die Vernetzung sind die bilateralen Verträge. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weitergehen und weiterentwickeln. Denn stabile und berechenbare Beziehungen zur EU sind letztlich der beste Schutz gegen einen EU-Beitritt – genau wie gegen eine schädliche Abschottung. Das Positionspapier „Eckwerte einer selbstbewussten Europapolitik“ fokussiert auf die institutionellen Fragen und zeigt auf, wie die FDP den bilateralen Weg weiterentwickeln will. Die Delegierten haben es einstimmig verabschiedet. Die FDP wird die Ergebnisse der laufenden Verhandlungen an diesen Positionen messen. Dabei ist klar, dass der Inhalt der Verhandlungen wichtiger ist als das Tempo.

„Wenn man vor neuen Herausforderungen steht, muss man sich entscheiden, ob man sich ins Reduit verkriecht oder sich der Zukunft stellt. Die FDP will, dass die Schweiz weiterkommt.“
Petra Gössi über die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Bilateralen

Deutliches Bekenntnis zur Personenfreizügigkeit
Die FDP steht voll und ganz hinter dem Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Fast eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer profitieren direkt, wenn sie ohne bürokratischen Aufwand in Europa arbeiten und studieren wollen. Unsere Unternehmen finden unbürokratisch die benötigten Fachkräfte und die Personenfreizügigkeit garantiert ihnen die wichtige Teilnahme am EU-Binnenmarkt. Gleichzeitig gibt es mit den flankierenden Massnahmen wirksame Instrumente gegen Missbräuche. Die FDP steht darum hinter dem heute geltenden Niveau des Arbeitnehmerschutzes, lehnt neue FlaM aber konsequent ab. Zudem lehnt die FDP die Volksinitiative zur Kündigung des Freizügigkeitsabkommens ab, da diese die Bilateralen aufs Spiel setzt, ohne die eigentlichen Probleme im Migrationsbereich zu lösen. Die Delegierten haben diese Linie heute deutlich betätigt, indem sie die Resolution zur Personenfreizügigkeit mit 223:1 Stimmen verabschiedeten.

Zweimal Nein und einmal Ja für die nächste Volksabstimmung
Die Parolen zu den drei Vorlagen vom 23. September 2018 hatte die FDP bereits vor der Delegiertenversammlung gefasst. Die Parteipräsidentenkonferenz beschloss am 16. April 2018 einstimmig die Nein Parolen zur Fair-Food-Initiative und zur Volksinitiative für Ernährungssouveränität. An der Sitzung vom 22. Juni 2018 beschloss das Gremium die Ja-Parole zum Gegenentwurf zur Velo-Initiative.

Viel Lob für und aus der Thurgauer Wirtschaft

Die FDP Thurgau traf sich im aufstrebenden Thurgauer Industriebetrieb Utilis AG in Müllheim zur Mitgliederversammlung. Passend zum Tagungsort standen erfolgreiche Thurgauer Exportbetriebe und deren Führungskräfte im Mittelpunkt.

Der Thurgau hat im Jahr 2017 Waren im Wert von 3.687 Milliarden Franken exportiert. Das sind fast drei Prozent mehr als im Vorjahr. «Die kleine Schweiz ist wirtschaftlich eine mittlere Macht», freut sich Christian Neuweiler, Präsident der Industrie- und Handelskammer Thurgau am anlässlich der Mitgliederversammlung der FDP Thurgau organsierten Podium in der Utilis AG in Müllheim. Die Aussage von Christian Neuweiler ist belegt. Denn punkto Exporten liegt die Schweiz weltweit an 16. Stelle.

Thurgauer Produkte sind gefragt

«Viele innovative Produkte aus dem Thurgau sind auf dem Weltmarkt sehr gefragt. Sowohl die Wirtschaft wie auch der Arbeitsmarkt entwickeln sich im Moment ausgezeichnet», bestätigte auch Daniel Wessner, Amtsleiter beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau. Dies sei rund drei Jahre nach Aufgabe des Euro Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank nicht selbstverständlich und zeige, dass die Thurgauer Unternehmen unter ihnen auch viele KMU-Betriebe ausgezeichnete Leistungen erbringen, lobte Daniel Wessner. Was dies konkret heisst, verdeutlichten die vier anwesenden Persönlichkeiten aus prosperierenden Thurgauer Wirtschaftsbetrieben.

Digitalisierung in vollem Gange

Mario Macario, CEO der gastgebenden Utilis AG erläuterte, wie er mit seinen rund 90 Mitarbeitenden und neun Lernenden den Weltmarkt erobert und welche Schwerpunkte im hochautomatisierten Unternehmen gesetzt werden. Das Traditionsunternehmen produziert Zerspannungswerkzeuge für die Herstellung von mikromechanischen Teilen, welche unter anderem in der Uhren- und Medizinalbranche eingesetzt werden. Der jüngste Erweiterungsbau steht kurz vor der Vollendung. Die Schokoladen von Chocolat Stella Bernrain sind weltweit in über 50 Ländern gefragt. 75 Prozent der in Kreuzlingen und in Giubiasco TI produzierten Schweizer Spezialitäten werden exportiert. «Obwohl unsere Kunden grossmehrheitlich aus dem Ausland kommen, sind wir sehr glücklich am Schweizer Wirtschaftsstandort», betonte CEO Monica Müller, die in Kreuzlingen einen weiteren Neubau plant und die Innovation in ihrer Branche vorantreibt.

Vor weiteren Investitionen

Auch Kristiane Vietze von der Baumer Group ist mit den Rahmenbedingungen im Kanton Thurgau zufrieden. Baumer ist Marktleader für Sensorik, Drehgeber, Messinstrumente sowie Komponenten für die automatisierte Bildverarbeitung. Das internationale Familienunternehmen beschäftigt weltweit 2‘700 Mitarbeitende und verkauft 90 Prozent ihrer Erzeugnisse im Ausland. Für die Griesser AG ist der Schweizer Markt nach wie vor der Wichtigste. Das traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen gehört zu den führenden Sonnenschutzherstellern Europas. Gefragt sind die energieeffizienten Lösungen nach CEO Walter Strässle aber vor allem auch in Österreich und Deutschland. «Ich hoffe, dass die Baueingabe in Aadorf zügig über die Bühne geht und wir unsere Produktionsengpässe bald beheben können», wünscht sich Walter Strässle, der wie seine Kolleginnen und Kollegen auf dem Podium weiter viel am Schweizer Standort investiert.

Selbstbewusster auftreten

Gemäss Statistik ist der EU-Raum für die Thurgauer Wirtschaft von grösster Bedeutung und Deutschland der wichtigste Handelspartner. Kristiane Vietze hält die bilateralen Verträge deshalb für enorm wichtig. Dem drohenden Fachkräftemangel wollen die Thurgauer Unternehmer offensiv entgegentreten. «Die Attraktivität unseres Kantons muss sichtbarer werden», war man sich auf dem Podium einig. «Soll der Schweizer Arbeitsmarkt auch künftig mit ausländischen Mitarbeitenden bedient werden oder soll man eine restriktive Haltung verfolgen», richtete sich Christian Neuweiler zum Schluss an die anwesenden Mitglieder.» Das Resultat der kleinen Umfrage machte deutlich, dass in FDP-Kreisen auch in diesem Thema eine liberale Haltung herrscht.

 

Den Aufschwung nutzen

Die 60 anwesenden Mitglieder der FDP.Die Liberalen Thurgau nahmen am Mittwochabend in Müllheim nicht nur mit Genugtuung von der aufstrebenden Thurgauer Wirtschaft Kenntnis, sondern verabschiedeten zuvor die Jahresrückblicke von Parteipräsident David H. Bon und Fraktionspräsident Carlo Parolari mit grossem Applaus. Ungeteilte Zustimmung fand auch die mit einem kleinen Gewinn abschliessende Jahresrechnung 2017. Den aktuellen, schweizweit ausgewiesenen Aufwärtstrend der FDP wollen die Thurgauer Freisinnigen nutzen. «Jedes FDP-Mitglied kann und soll seinen Anteil leisten», wünscht sich Parteipräsident David H. Bon. Zunächst sei es ihm aber ein grosses Anliegen zu danken. Denn die Unterstützung und das Engagement auf den verschiedensten Stufen sei grossartig und nicht selbstverständlich. Der Müllheimer Gemeindepräsident Urs Forster freute sich über den gelungenen Erweiterungsbau der Utilis AG und machte in seinem Grusswort klar, dass die rund 3’000 Einwohner zählende Gemeinde in jeder Beziehung viel zu bieten hat.

Jahresbericht 2017 der FDP TG

 

 

FDP-Persönlichkeiten schaffen die Wahl

Die FDP TG gratuliert:

Roger Fanetti, Mitglied der FDP-Ortspartei Bischofszell, zur Wahl in den Gemeinderat Zihlschlacht-Sitterdorf. 

Clemen Vehovec, Mitglied der FDP-Ortspartei Uttwil, zur Wahl in den Gemeinderat Uttwil.

Carinne Ruchet-Humbel, Mitglied der FDP-Ortspartei Gachnang, zur Wahl als Ersatzrichterin Bezirksgericht Frauenfeld.

 

Jahresbericht 2017

Die Selbstverantwortung nach liberalen Werten gefördert, den Zusammenhalt und die Identifikation gestärkt, Gesellschaftliches gepflegt sowie profilierte und konsensorientierte Politik betrieben: Die FDP Thurgau blickt auf ein facettenreiches 2017 zurück. Im Mittelpunkt der vielfältigen Aktivitäten standen die Übergabe des Nationalratsmandats von Hermann Hess zu Hansjörg Brunner, die Wahl von Heidi Grau als Grossratspräsidentin, klare Positionen der Kantonsrätinnen und Kantonsräte, Diskussionsrunden und Parolenfassungen für eidgenössische und kantonale Abstimmungsvorlagen, Parteianlässe mit viel positiver Dynamik, Stabwechsel auf verschiedenen Stufen und die Weichenstellungen für den kommenden Wahlzyklus.

Jahresbericht 2017

 

Deutliche Ergebnisse

Ja zum Geldspielgesetz

Die FDP Schweiz nimmt das Ja zum Geldspielgesetz zur Kenntnis. Das Resultat zeigt, dass die Bevölkerung ausländischen, illegalen Glücksspielanbietern mit Netzsperren einen Riegel schieben will. Dass dies wichtig ist, hat die FDP nie bestritten. Sie war aber überzeugt, dass ein besseres Gesetz möglich gewesen wäre, welches dem Spielerschutz besser Rechnung getragen und nicht zu einem Branchenmonopol für terrestrische Spielanbieter geführt hätte. Das Ja darf nun kein Freipass für weitere Internetsperren werden, welche lediglich zum Ziel haben, die unliebsame Konkurrenz im Internet auszusperren. Hier nimmt die FDP die Befürworter in die Pflicht, ihr Versprechen zu halten, protektionistische Internetsperren auf keine weiteren Branchen auszuweiten.

Nein zum Vollgeldexperiment

Das Stimmvolk hat die Vollgeld-Initiative mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt. Die FDP nimmt diesen klaren Entscheid mit Freude zur Kenntnis. Die Initiative wollte die Mehrheit aller Kreditgeschäfte verstaatlichen und der Nationalbank das Monopol für die Schaffung von Buchgeld geben. Die Schweiz hat ihre Lehren seit der letzten Finanzkrise bereits gezogen und die Politik hat die Stabilität des Finanzsystems im Falle einer Krise mit einer Reihe von Massnahmen gestärkt. Die Einführung von Vollgeld hätte ein hochriskantes Experiment mit ungewissem Ausgang bedeutet. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben mit diesem Entscheid eindeutig gezeigt, dass sie dem Schweizer Geldsystem vertrauen und dieses so beibehalten wollen. Ausserdem hat die Stimmbevölkerung klargemacht, dass die Schweiz kein Versuchslabor für Experimente sein soll. Diese Abstimmung untermauert einmal mehr, dass extreme Forderungen in der Schweiz keinen Rückhalt haben.